Frust bei Australian Open | So verbrachte Zverev die Nacht nach der Pleite
Die Augen wollten nicht zufallen und Hunger war auch keiner da!
Tennis-Star Alexander Zverev (24) und die Nacht nach der Pleite bei den Australian Open. An Nummer 3 gesetzt, war der Olympiasieger schon im Achtelfinale an Denis Shapovalov (22/Kanada) gescheitert. In drei schwachen Sätzen.
Damit sind nicht nur die Nummer 1 und der langersehnte erste Grand-Slam-Titel erstmal dahin, schlimmstenfalls ist der Hamburger nach dem Tennis-Turnier „nur noch“ die Nummer 4 der Welt, falls der Grieche Stefanos Tsitsipas gewinnt. „Es wäre dumm, nach dieser Leistung von einem Grand-Slam-Titel zu reden. Da bin ich weit von weg“, hatte Zverev nach dem Match gesagt.
Aber das war in der Nacht zu Montag in seinem Zimmer im Hotel Crown egal. Zverev hatte zu nichts Lust, zu sehr wurmte das Aus. Bruder und Manager Mischa (34) war mit Trainer Michail Ledowskich (35) allein essen, der jüngere Zverev hatte keinen Appetit.
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Aus verständlichen Gründen. In der Nacht kamen dann die Seelentröster. „Wir saßen bis 3 Uhr morgens zusammen“, sagt Mischa Zverev. „Wir“, das sind die beiden Brüder und der Coach. Analyse wurde betrieben. Eine Partie vor dem Kracher im Viertelfinale gegen Superstar Rafael Nadl (35) das Aus, wie konnte das passieren?
Mischa Zverev: „Er war sehr ehrlich in seiner Analyse. Er war tatsächlich einfach schlecht. Er hätte auch irgendeine Ausrede finden können, dass ihm was weh getan habe, hat er aber nicht. Diese Ehrlichkeit finde ich gut.“
Ergab die Nacht noch was Neues? „Er hat sich zu sehr unter Druck gesetzt, damit ist er nicht fertig geworden“, sagt sein Bruder. Gegen Nadal hätte er frei aufspielen können, aber gegen Shapovalov war es ein Muss, weiterzukommen. Von außen, aber auch für ihn. „Er ist jetzt sehr traurig, aber er wird jetzt nicht aufgeben“, so der ältere Bruder.
Montagabend gegen 21.40 Uhr Ortszeit stiegt Zverev in Melbourne in den Flieger. Ziel: Nizza. Dort stehen zwei freie Tage an, dann wird trainiert. Schon am Montag wird der US-Open-Finalist von 2020 wieder aufschlagen, beim Turnier in Montpellier. An diesem Tag wollte eigentlich seinen Siegesrausch vom Final-Sonntag so richtig genießen. Nun also heißt es Montpellier statt Melbourne.
Nach dem Turnier in Frankreich geht es nach Mexiko, wo Zverev eines seiner Lieblingsturniere spielt, in Acapulco. Da ist er Titelverteidiger. Danach geht es zu den Masters in Indian Wells und Miami.
Ob dann auch wieder Freundin Sophia Thomalla (32) dabei ist? Die fehlte in Australien. Einerseits hatte sie berufliche Verpflichtungen, andererseits ist es derzeit nicht einfach, ein Visum für Australien zu bekommen. Und am Ende hat sie ja auch nichts verpasst.
Einzige Freude in diesen schweren Tagen: Zverev wird zum zweiten Mal Onkel. Bruder Mischa und seine Frau Jewgenija erwarten Ende April ihren zweiten Sohn. Wie schön wäre da ein Grand-Slam-Pokal von Onkel Alexander als Willkommensgruß für den neuen Erdenbürger gewesen.
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